
GHOST Mountainbike Team: Tolle Gesamtleistung
Mit Lisi Osls Sieg beim Racer Bikes Cup in Lugano ist dem Mountainbike Team von GHOST ein toller zweiter Streich gelungen. Aber nicht nur die aktiven Mountainbike – Sportler sind für die Top-Leistung verantwortlich – das ganze Team ist super drauf und perfekt eingestellt.
Dass man bei der Siegerehrung das wichtige italienische Wort „Congratulazione“ in Kreisen des GHOST Factory Racing Teams mehrfach hörte, war nicht nur der Tatsache geschuldet, dass Mountainbike - Team mit dem Sieg von Lisi Osl und dem dritten Platz von Katrin Leumann einmal mehr das Podest beim zweiten Mountainbike - Wertungsrennen des Racer Bikes Cups gestürmt hatte. Vielmehr war es die gute Stimmung im ganzen Team, die die Fahrerinnen wieder als Hauptgrund mit anführten: „Es ist praktisch im Team, denn wenn die eine einmal ausfällt, springt die andere für sie auf´s Podest“, so Katrin Leumann, die Mitte des Rennens mutig die Initiative ergriff und auf Angriff schaltete.
Kein Problem waren für Lisi die heißen Temperaturen um 30 Grad: „Ob Hitze oder Kälte, mir gelingt es meistens, mich den äußeren Bedingungen gut anzupassen. Einzig die Nachtruhe war nicht so erquicklich. Im Hotel wurden um Mitternacht noch 23 Grad gemessen.“ Auf dem tückischen und technisch anspruchsvollen Mountainbike - Kurs rund um den „Torre di Redde“ unterstrich die Weltranglistenerste ihren souveränen Auftritt überdies durch ein Zeitpolster von 45 Sekunden, mit dem sie ab der dritten Runde die Mountainbike - Konkurrenz nach Belieben beherrschte.
Pechvögel auf dem Mountainbike
Auf der 7-stündigen Heimfahrt im Teambus indes, saß Anja Gradl unglücklich neben Manager Tom Wickles und haderte mit dem Schicksal. Bereits in der zweiten Runde war sie über einen Ast gestürzt, landete knallhart auf dem Hinterteil, wurde von den nachfolgenden Mountainbike - Fahrerinnen überrollt und erlitt schwere Rippenprellungen. „Aufgeben gibt’s bei mir nicht“, so Anjas Credo. Ihr gelang mit Platz 12 immerhin der Kraftakt, sich im Schlussspurt mit 6 Zehntel an Hanna Klein vorbeizuschieben und damit zweitbeste deutsche Frau an diesem Tag zu werden. Nach ihrem Trainingsunfall vor einer Woche heißt es nun Wunden lecken und nach zwei schweren Stürzen schnell eine Antwort auf die Frage „Auf welcher Seite soll ich denn eigentlich schlafen?“ zu finden.
Auch Mountainbike - Juniorenfahrerin Johanna Techt hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Bei ihr lief nach dem tollen Saisoneinstieg mit Platz zwei in Schaan buchstäblich gar nichts. Von Anfang an geplagt mit Übelkeit und Kopfschmerzen fand sie nie ihren Rhythmus. Wer aber die Lindauer Frohnatur kennt weiß, dass sie sich nicht daran festbeißt, sondern sich getreu dem Motto „Abhaken und nach Vorne schauen“, aufs kommende Wochenende in Münsingen konzentriert. Erstmalig in dieser Saison wird dort auch Mona Eiberweiser nach ihren Rückenproblemen starten. Definitiv wieder mit dabei ist der geschätzte und intensive gelebte Team-Spirit der GHOST – Mountainbike – Stars.
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