Mountainbike Weltcup 2011

Auftakt zum Mountainbike Weltcup: Mission erfüllt

Zum Auftakt des Mountainbike - Weltcup in Pietermaritzburg hat das Central Haibike Team um Mountainbike Olympiasiegerin Sabine Spitz seine Mission erfüllt. Sabine fuhr ein überaus kluges Rennen und wurde mit Platz sieben belohnt. Pech hatten hingegen die anderen Fahrerinnen ihres Teams.

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Es war eine schwierige Aufgabe, die sich Sabine Spitz beim ersten Rennen des Mountainbike – Weltcups in dieser Saison stellte, aber die Mountainbike - Olympiasiegerin löste sie mit ihrer Routine perfekt. Aus der fünften Startreihe war die Startphase nur mit viel Gelassenheit zu ertragen. Bereits nach 300 Metern verengte sich der Kurs so, dass kein Weiterkommen mehr möglich war. Sabine Spitz tauchte dennoch bereits nach der ersten von fünf Runden auf Platz 16 auf. Rasch kletterte sie in die Top-Ten und war dann in einer Gruppe zwischen Rang acht und zehn unterwegs. Nach zwei kleineren Stürzen auf dem tückischen Mountainbike - Parcours konnte sie sich in der letzten Runde um zwei weitere Positionen auf Rang sieben verbessern. Der Sieg ging an die Chinesin Chengyuan Ren, die sich gegen die Französin Julie Bresset und die Russin Irina Kalentieva nach 1:32:36 Std. durchsetzte.

Pech für die anderen Mountainbike – Damen von Central

Ihre drei Kolleginnen vom Central Haibike Pro Team waren nicht so erfolgreich. Elisabeth Brandau war auf dem Weg zu ihrem bis dato besten Ergebnis im Mountainbike - Weltcup, als sie in der letzten Runde schwer stürzte. Besorgte Sanitäter wollten sie das Rennen gar nicht mehr fortsetzen lassen, doch sie setzte sich durch und kam als 31. mit 12:20 Minuten Rückstand als 31. ins Ziel. Sieben Positionen gingen ihr durch den Sturz verloren. Neben ihr saß eine noch unglücklichere Tereza Hurikova. Die tschechische Mountainbike - Amazone hatte sich während der Woche einen Magen-Darm-Infekt eingehandelt. „Ich habe mich müde und kraftlos gefühlt“, erklärte sie ihren 30. Platz, 11:58 Minuten hinter Siegerin.

Kathrin Stirnemann hatte zuvor schon das U23-Rennen der Mountainbike - Damen auf Rang fünf beendet. Dass es noch zu einer so guten Platzierung reicht, das war fast ein Wunder, wenn man bedenkt, was ihr passierte. Sie kam gut ins Rennen und lag in der Spitzengruppe, als sie stürzte. Dadurch verdrehte sich der Lenker an ihrem Mountainbike. Der Stopp an der Technischen Zone kostete sie viele Plätze. Nachdem sie sich wieder etwas nach vorne gearbeitet hatte, erlitt sie noch einen Defekt am Hinterrad am Mountainbike, der sie zu einem erneuten längeren Stopp zwang. Von Rang 14 fuhr sie noch auf Platz fünf nach vorne, in der vierten und letzten Runde produzierte sie gar die Bestzeit. Im Endergebnis des ersten Mountainbike – Weltcup - Rennens, hatte sie 4:35 Minuten Rückstand auf die Norwegerin Elisabeth Sveum.

 

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